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Der Begriff „Phishing“ leitet sich vom englischen Wort „fishing“ - zu Deutsch „angeln“ - ab. Die Ersetzung des Buchstaben „F“ durch „Ph“ deutet hierbei auf eine Hacking Technik hin. Bei Phishing Attacken versucht der Angreifer, sich als die angegriffene Partei auszugeben, um so Endnutzern wichtige Informationen zu entlocken. Häufige sind Banken, Bezahldienste und Soziale Plattformen das Ziel von Phishing Attacken.
Zur Einleitung der Attacke wird dem Nutzer eine E-Mail zugesandt, welche von der angegriffenen Organisation zu stammen scheint. Sehr häufig wird auf diesem Wege beispielsweise eine offizielle Mitteilung des Dienstleisters PayPal nachgeahmt. Diese fordert ihn oder sie auf, sich so schnell wie möglich bei PayPal anzumelden. Gängige Vorwände sind Wartungsarbeiten, Betrungsvorwürfe oder Überprüfungen der Aktivität. Die gleiche E-Mail enthält zudem einen Link, welcher vermeintlich auf die Webseite des Dienstes (in unserem Fall PayPal) verweist.
Die Aufgerufene Webseite gehört jedoch keinesfalls zum angegriffenen Dienstleister sondern wurde vom Angreifer originalgetreu kopiert. Gibt ein Endnutzer seine Daten auf dieser gefälschten Seite ein, so können sie missbraucht werden, um Unbefugten Zugang zu den entsprechenden Diensten zu verschaffen. Hieraus kann der Diebstahl großer Geldmengen oder der Missbrauch der eigenen Identität resultieren. So kann sich beispielsweise ein Angreifer, der die Kontrolle über Ihr Konto besitzt, bis zu einem gewissen Grad als Sie ausgeben.
Phishing lässt sich verhindern. Jedoch müssen dazu einige Grundregeln genau eingehalten werden. Die meisten Nutzer versuchen, die Authentizität einer E-Mail oder Webseite am Absender, der URL oder dem professionellen Aussehen festzumachen. Derartige „Schutzmaßnahmen“ sind jedoch nicht zu empfehlen, da sie gegen einen versierten Angreifer absolut nichts ausrichten können.